Bernadette Kündig auf FACEBOOK!
Unterfolgendem Link findet sich die FACEBOOK-Seite von Bernadette Kündig für die Regierungsratswahlen 2010:
Bitte weitersagen und -senden!
DANKE!
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Mit diesen Zeilen möchte ich bekannt machen, dass ich aus sämtlichen politischen Ämtern (Kantonsrat, WOV-Kommission) sowie aus allen Partei-Chargen zurücktrete.
Meine Frau Maya und ich werden voraussichtlich per Ende September 2010 aus der Gemeinde Freienbach wegziehen und unser neues Haus in Richterswil ZH beziehen. Aus diesem Grund bin ich gezwungen, mich aus allen politischen Aktivitäten in der Gemeinde Freienbach und dem Kanton Schwyz zurückzuziehen.
Ich bedaure es, meinen Rücktritt während der Legislaturperiode bekannt zu geben. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Nach rund 24 Jahren des politischen Engagements in der Gemeinde, dem Kanton und teilweise auch auf Bundesebene (JCVP) ist mir das politische Leben in unserem Kanton und in unserer Gemeinde sehr ans Herz gewachsen – trotz des schwieriger werdenden Umfelds und einer politischen Kultur, mit der ich in letzter Zeit immer wieder auch erhebliche Mühe bekunde.
Neben der Tätigkeit für die Gemeinde und den Kanton liegt mir auch an der CVP der Gemeinde Freienbach sehr viel. Ich habe mich dort bis heute während rund 16 Jahren im Vorstand engagieren dürfen, davon sechs Jahre im Präsidium (4 Jahre Kassier & 2 Jahre Präsident). Zudem bin ich nun seit mehr als zehn Jahren im Wahlausschuss.
Das politische Engagement hat mir viel Freude und persönliche Befriedigung gegeben. Zudem konnte ich in fachlicher, politischer und menschlicher Hinsicht viel lernen. Klar, es gab auch schwierige Zeiten, viel Knochenarbeit und ein paar Frustrationen. Das gehört wohl dazu!
Gerne bedanke ich mich bei allen, die mich gewählt haben sowie bei meiner Partei, die mir die Gelegenheit gegeben hat, all diese spannenden Erfahrungen zu machen und von der ich immer viel Unterstützung erfahren durfte.
Gerne hoffe ich, dass meine Nachfolger/innen ihre neuen Aufgaben mit ebensoviel Freude und Motivation anpacken können und damit die allenfalls auftretenden Durststrecken und die zwischenzeitlichen Frustrationen schwungvoll überwinden können.
Bis Ende September 2010 werde ich noch mit vollem Schwung im Kantonsrat des Kantons Schwyz mitwirken und dann mein Amt mit vielen guten Erinnerungen an die Nachfolge übergeben.
Gemäss einem Artikel im Höfner Volksblatt, der kürzlich erschienen ist, wird die Abstimmung über den restlichen Teil des Planungskredits der Gemeinde Freienbach für den "Fällmistunnel" im Frühjahr 2010 im Rahmen eines Sachgeschäfts durchgeführt.
Weitere Infos wurden vom Gemeinderat meines Wissens bisher leider nicht veröffentlicht!
Für die Realisierung des Verkehrssystems Höfe wird es wichtig sein, diesem Planungskredit zuzustimmen. Nur so können alle Massnahmen umgesetzt werden. --> Vgl. meinen BLOG-Beitrag vom 22. Oktober 2009.
Kürzlich hat das Höfner Volksblatt bei den Parteien in der Gemeinde Freienbach eine Umfrage gestartet betreffend dem Finanzinvestment, das der Gemeinderat Freienbach gemacht hat und das vorläufig in einem erheblichen Buchverlust geendet hat.
Die CVP Freienbach hat intern eine gemeinsame Position diskutiert und dem Höfner Volksblatt dazu folgende Stellungnahme zugestellt, die ich vollumfänglich teile:
1. Frage: Was halten Sie davon, dass die Gemeinde in strukturierte Produkte investiert hat?
Im Moment sind noch zu wenige Informationen vorhanden, um den eingetretenen Buchverlust zu beurteilen. Weitere Detailinformationen sind dazu nötig. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass eine professionelle Bewirtschaftung des Finanzvermögens der Gemeinde wichtig ist. Zu diesem Zweck kann es Sinn machen, Geld in verschiedenen Formen und über bestimmte Zeiträume anzulegen. Wichtig ist dabei aber, dass mit der Anlage unserer Steuergelder keine grossen Risiken eingegangen werden. Welche Risiken hier eingegangen wurden und wie sie verteilt waren, können wir im Moment nicht beurteilen. Wir sind jedoch der Auffassung, dass für die vorübergehende Anlage von Steuergeldern der Gemeinde das Motto „Sicherheit vor Rendite“ wichtig ist.
2. Frage:Wie würden Sie Steuergelder anlegen?
Für die Anlage von Steuergeldern der Gemeinde wären für uns drei Aspekte wichtig: Erstens sind allfällige Anlageentscheide auf ein klares Anlagereglement abzustützen. Dieses Anlagereglement wäre vom Gemeinderat zu beschliessen und vorgängig von der RPK zu prüfen. Zweitens soll ein solches Anlagereglement auf dem Grundsatz „Sicherheit vor Rendite“ beruhen. Drittens darf es bei konkreten Anlageentscheiden für grössere Summen keine Alleingänge geben. Die Entscheide sind vom Gesamtgemeinderat zu fällen und zwar im Bewusstsein möglicher Risiken.
3. Frage:Soll die Gemeinde diese Anlage nun möglichst schnell abstossen oder besser zuwarten, bis eine allfällige Rendite eintritt?
Der eingetretene Verlust ist bisher ein Buchverlust. Das heisst, es ist derzeit nicht sicher, ob das Geld tatsächlich verloren ist. Eventuell besteht Potenzial, dass die Anlage wieder an Wert gewinnt. Aufgrund der vorliegenden Informationen können wir das nicht beurteilen und es ist auch nicht unsere Aufgabe. Es ist am Gemeinderat, sich diesbezüglich seriös beraten zu lassen und einen bewussten, begründeten Entscheid zu fällen. Falls erhebliche Risiken für weitere markante Wertverluste oder sogar für einen Totalverlust bestehen, wäre ein rascher Verkauf sicherer.Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2008 durfte ich im Namen der CVP Freienbach ein Votum zum Finanzplan der Gemeinde 2010 - 2012 abgeben.
Der jetzt vorgelegte Finanzplan geht unseres Erachtens in Sachen Nettoverschuldung zu weit. Der Plan zeigt, dass der Gemeinderat beabsichtigt, die Nettoverschuldung der Gemeinde auf 75 Millionen Franken anwachsen zu lassen, sofern alle im Finanzplan aufgeführten Projekte verwirklicht werden. Das wären 4'500 Franken pro Einwohner der Gemeinde.
Wir gehen davon aus, dass der bisher vom Gemeinderat kommunizierte "Grenzwert" von 3'000 Franken pro Einwohner reichen muss. Die CVP Freienbach setzt sich deshalb auch künftig für eine vorsichtige Finanzpolitik der Gemeinde Freienbach ein.
Den Höfner-Artikel zur Gemeindeversammlung finden Sie hier.
Informationen zur CVP-Parteiversammlung finden Sie hier.
Am Tag von Mariä Empfängnis besuchte die CVP Freienbach das Bundeshaus und traf sich mit dem Schwyzer Nationalrat Reto Wehrli und dem St. Galler Nationalrat Thomas Müller zu einem Gespräch.
Die CVP Freienbach berichtete im Höfner Volksblatt wir folgt darüber:
Am Morgen des 8. Dezember begab sich die CVP Freienbach mit acht Personen per Zug nach Bern. Die Zeit nach der Ankunft in Bern wurde individuell genutzt. Einige bummelten durch die Berner Altstadt, andere verrichteten ihre Weihnachtseinkäufe, und wieder andere zog es der Kälte wegen einfach nur ins Café.
Nach einem leckeren Mittagessen, bei dem der scheidende Samuel Schmid gesehen wurde, trafen wir uns um zwei Uhr beim Osteingang des Bundeshauses. Die Gruppe war mittlerweile auf zehn Personen angewachsen. Unter dem Gruppennamen „Wehrli“ kamen wir ohne Zwischenfall durch die strenge Kontrolle. Von dort aus wurden wir auf die Zuschauertribüne geführt, auf welcher wir den Politikern und Politikerinnen gut eine Stunde bei den Diskussionen über die „UBS-Finanzfrage“ zusehen und zuhören durften. Danach wurden wir abgeholt und ins Zimmer Nummer 7 geführt, in welchem wir auf den Schwyzer Nationalrat Reto Wehrli warteten. Dieser verspätete sich wegen einer Abstimmungen, brachte dafür aber noch einen weiteren Nationalrat mit: den St. Galler Thomas Müller.
Wir bekamen die Möglichkeit Fragen zu stellen. Natürlich wurde unter anderem auch die Bundesratswahl vom 10. Dezember 08 angesprochen. Nationalrat Wehrli schätze die Lage so ein, dass Ueli Maurer in den Bundesrat gewählt werden würde. Seiner Meinung nach hat sich das Parlament mit wichtigeren Themen als der Bundesratswahl zu beschäftigen.
Als Dank erhielt Reto Wehrli einen Nussknacker, welcher ihm helfen sollte, politische Probleme lösen zu können. Viel zu schnell mussten wir uns leider wieder von den beiden Herren Nationalräten verabschieden, da diese bereits wieder zu Abstimmungen gerufen wurden. Für eine kurze Besichtigung der Eingangshalle blieb jedoch noch genug Zeit, und so wir erfuhren von unserer Führerin des Parlamentsdienstes noch einiges über die Kuppel, Bilder und Statuen, welche die Eingangshalle schmücken.
Nach einem letzten Kaffee machten wir uns mit vielen positiven Eindrücken aus dem Bundeshaus wieder auf den Weg nach Hause.
Seit ich mich für Politik interessiere, war ich nun schon x-Mal im Bundeshaus zu Besuch an Sessionen. Jedes Mal, wenn ich dort bin, finde ich es sehr eindrücklich. Hier spürt man - trotz allen Vorbehalten, die nicht immer ganz unbegründet sind -, wie unser Staat gestaltet wird.
Das Parlament in Bern ist eine Reise wert!
Hier finden Sie den Höfner-Artikel mit Bild.