Der Kantonsrat hat sich an seiner Sitzung mit einer überwältigenden Mehrheit (75:13 Stimmen) für eine eigenständige pädagogische Hochschule (PH) entschieden. Damit wird es weiterhin in unserem Kanton eine Lehrerausbildung geben.

Ich freue mich mit der CVP, welche sich seit Jahrzehnten klar und gradlinig für einen starken, selbstbewussten schwyzerischen Bildungsstandort einsetzt, dass die anderen Parteien grossmehrheitlich nun auch dieser Haltung gefolgt sind.  Als eigentliche Bildungspartei im Kanton Schwyz hat sich die CVP immer für die Lehrerbildung und die pädagogischen Hochschulen stark gemacht.

Mit der CVP bin ich überzeugt, dass der nun beschlossene Alleingang in der Lehrerbildung dem Kanton Schwyz die Möglichkeit gibt, diese wieder stärker praxisorientiert zu gestalten. Wir sind fähig, die Pädagogische Hochschule nicht teurer als im jetzigen und auf 2013 durch den Kanton Luzern aufgekündeten Konkordat mit den Zentralschweizer Kantonen weiterzuführen.

Aus meiner Sicht gibt es in der Schule seit der Akademisierung der Lehrerbildung auf Hochschul-Niveau klar notwendigen Handlungsbedarf:

Primarlehrpersonen sollen wieder vermehrt alle Fächer unterrichten und so die Zahl der Bezugspersonen für die Schulkinder reduzieren. Die geschichtlichen, geografischen und kulturellen Eigenheiten unseres Kantons sollen wieder mehr Gewicht bekommen. Man muss dem drohenden Lehrermangel begegnen, indem bei den angehenden Lehrpersonen eine hohe Identifizierung mit den eigenen Praktikumsplätzen an unseren Schulen erreicht wird. Der Integrationsauftrag, grundsätzlich alle Schüler in der Regelklasse zu unterrichten, soll mit einem klugen Blick für das Machbare umgesetzt werden. Das Kerngeschäft Unterrichten hat wieder klarer in den Vordergrund zu rücken.

Ich werde die CVP mit all ihrer Bildungskompetenz in ihren Reihen unterstützen, damit sie einen wichtigen Beitrag leisten kann, die zukünftige PH Schwyz im schweizweiten Wettbewerb praxisorientiert und mit hoher Qualität auf einem nationalen Spitzenplatz zu halten.