Erfolgreiche Gesundheits- und Sozialpolitik im Kanton Schwyz

Gedanken zur Arbeit der kantonsrätlichen Kommission „Gesundheit und Soziales“ 

Gesellschaftliche Ausgangslage

Wenn das Individuum es nicht schafft, seine Verantwortlichkeiten für sich und in der Familie möglichst gesund und sozial verträglich wahrzunehmen, ist die Allgemeinheit, sind staatliche Einrichtungen, gefordert, d.h.:

Probleme im Zusammenhang mit Gesundheit und sozialer Sicherheit müssen angegangen werden. Gefragt ist dabei die ganze Palette von Strategien, angefangen bei den verschiedenen Symptombekämpfungs-Ansätzen über Früherkennung und Frühintervention bis hin zur Prävention.

Hüben und drüben stehen Fachleute aus verschiedensten Fachrichtungen in Diskussionen und Auseinandersetzungen, wie viele von den verschiedenen Ansätzen in welchen konkreten Problemstellungen wie umfassend umgesetzt werden sollen. Wer hat da noch den Überblick?

Politische Ausgangslage

In der Arbeit auf den politischen Ebenen kommt eine weitere Erschwernis hinzu.

Hier treffen wir auf die verschiedenen Couleurs grundsätzlicher Haltungen und bewegen uns im Spannungsfeld zwischen links und rechts. Während die einen die Verantwortlichkeit des Staates betonen und mit staatlichen Einrichtungen und Regelungen Gesundheits- und Sozialpolitik betreiben wollen, berufen sich die andern auf das Individuum, seine Eigenverantwortung und pochen auf Eigeninitiative. Viele ziehen an einem Strick, aber oft in diametrale Richtungen!

Ausgangslage Individuum

Wie oben bereits dargestellt, ist das Individuum der Ausgangspunkt für gesellschaftliche Phänomene. Seit Jahren ist aus Forschung und Wissenschaft bekannt, dass Stress (im medizinischen Sinne) zu über 50% für gesundheitliche Probleme und Fehlverhalten des Menschen verantwortlich ist.

Seit Jahrzehnten weiss man auch genau, was im Gehirn geschieht, wenn es in den „Stressmodus“ schaltet. Dieses zu verhindern, wäre der zentralste Ansatz, auf gesellschaftlicher Ebene in der Gesundheits- und Sozialpolitik auf einen Schlag deutlich erfolgreicher und gleichzeitig deutlich kostengünstiger zu sein! http://www.gehirn-und-geist.de  

Neuer Ansatz

Seit 30 Jahren werden Tiefen-Entspannungstechniken wissenschaftlich getestet, welche unser Gehirn so stimulieren, dass dieses seine „Normalfunktion“ auch unter erschwerten Bedingungen aufrecht erhalten kann und dass sich seine Tendenz, im „Stressmodus“ zu funktionieren, deutlich reduziert.

Wissenschaftlich bestätigte Lösung: Es gibt erstaunlich einfache, kostengünstige und natürliche Methoden, wie man mit täglich zweimal zehn Minuten Stille in Schulklassen äusserst erfolgreich eine hoch integrierte Entwicklung der Gehirnphysiologie sicher stellt.

http://www.totalbrain.ch 

http://www.davidlynchfoundation.org 

Wir haben die Wahl

Unser Gehirn hat nicht das Bedürfnis, im Stressmodus zu agieren, es hat nur bei vielen Menschen die natürliche Fähigkeit verloren, in möglichst jeder Situation seinen Normalstatus aufrecht zu erhalten.

Die Folge: Zunehmende Gesundheitsprobleme (über 50 Prozent der Erkrankungen sind stressbedingt, das die einhellige Meinung in der Wissenschaft). Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, welche problemlos die Schulzeit meistern, nimmt ständig ab.

Und wie begegnen wir gesellschaftlich diesem Phänomen? Wir begleiten und therapieren gestresste Menschen jeden Alters primär auf der Ebene ihres desintegrierten Verhaltens oder begegnen ihnen mit Repression.

Zu vergleichen ist das mit dem aufwändigen Versuch auf dem Computer, Dokumente in einem defekten Programm zu öffnen. Das Ergebnis: Der Ausdruck ist fehlerhaft, beschädigt oder mindestens suboptimal.

Übertragen auf die Gesellschaft: Der finanzielle Aufwand steigt und die Probleme werden bekanntlich nicht kleiner, weder im Gesundheits- und Sozialwesen, noch in der Bildung.

Solange wir nicht den Mut haben, über unseren Erfahrungshorizont hinaus die wissenschaftlichen Erkenntnisse so zu vernetzen, dass sie uns helfen, gesellschaftliche Herausforderungen noch grundlegender anzugehen, werden wir unsere Energie und unsere Steuergelder vor allem in politischen Links-Rechts Querelen und in kostenintensiven Gesundheits- und Sozialprojekten verschwenden.

Ich bin jederzeit bereit, weitere Informationen zu diesem bereits jahrelang erprobten Problemlösungsansatz zu liefern und mich auf kantonaler oder Bezirks-Ebene aktiv an zukunftsweisenden Pilotprojekten zu beteiligen.                                                                                        

 

Umfrage Investment der Gemeinde Freienbach

Kürzlich hat das Höfner Volksblatt bei den Parteien in der Gemeinde Freienbach eine Umfrage gestartet betreffend dem Finanzinvestment, das der Gemeinderat Freienbach gemacht hat und das vorläufig in einem erheblichen Buchverlust geendet hat.

Die CVP Freienbach hat intern eine gemeinsame Position diskutiert und  dem Höfner Volksblatt dazu folgende Stellungnahme zugestellt, die ich vollumfänglich teile:

1. Frage: Was halten Sie davon, dass die Gemeinde in strukturierte Produkte investiert hat?

Im Moment sind noch zu wenige Informationen vorhanden, um den eingetretenen Buchverlust zu beurteilen. Weitere Detailinformationen sind dazu nötig. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass eine professionelle Bewirtschaftung des Finanzvermögens der Gemeinde wichtig ist. Zu diesem Zweck kann es Sinn machen, Geld in verschiedenen Formen und über bestimmte Zeiträume anzulegen. Wichtig ist dabei aber, dass mit der Anlage unserer Steuergelder keine grossen Risiken eingegangen werden. Welche Risiken hier eingegangen wurden und wie sie verteilt waren, können wir im Moment nicht beurteilen. Wir sind jedoch der Auffassung, dass für die vorübergehende Anlage von Steuergeldern der Gemeinde das Motto „Sicherheit vor Rendite“ wichtig ist.

2. Frage:Wie würden Sie Steuergelder anlegen?

Für die Anlage von Steuergeldern der Gemeinde wären für uns drei Aspekte wichtig: Erstens sind allfällige Anlageentscheide auf ein klares Anlagereglement abzustützen. Dieses Anlagereglement wäre vom Gemeinderat zu beschliessen und vorgängig von der RPK zu prüfen. Zweitens soll ein solches Anlagereglement auf dem Grundsatz „Sicherheit vor Rendite“ beruhen. Drittens darf es bei konkreten Anlageentscheiden für grössere Summen keine Alleingänge geben. Die Entscheide sind vom Gesamtgemeinderat zu fällen und zwar im Bewusstsein möglicher Risiken.

3. Frage:Soll die Gemeinde diese Anlage nun möglichst schnell abstossen oder besser zuwarten, bis eine allfällige Rendite eintritt?

Der eingetretene Verlust ist bisher ein Buchverlust. Das heisst, es ist derzeit nicht sicher, ob das Geld tatsächlich verloren ist. Eventuell besteht Potenzial, dass die Anlage wieder an Wert gewinnt. Aufgrund der vorliegenden Informationen können wir das nicht beurteilen und es ist auch nicht unsere Aufgabe. Es ist am Gemeinderat, sich diesbezüglich seriös beraten zu lassen und einen bewussten, begründeten Entscheid zu fällen. Falls erhebliche Risiken für weitere markante Wertverluste oder sogar für einen Totalverlust bestehen, wäre ein rascher Verkauf sicherer. 

Abstimmungswochenende vom 8. Februar 2009

Personenfreizügigkeit Schweiz - EU      Ich stimme Ja!

Nachtrag: Abstimmungs-Ergebnis: JA

Die Leserbriefe in den Printmedien häufen sich. Hüben und drüben werden die immer wieder gleichen Argumente für ein Ja oder für ein Nein in verschiedenen Schattierungen breit getreten. Mich auch noch öffentlich zu Wort zu melden, um auch noch einer der vielen zu sein, missfällt mir und hat mir ob der Flut die Lust genommen.

Ich verstehe viele der Emotionen im Lager der Nein-Sager. Auch ich kenne in mir die mulmigen Gefühle, wenn ich an Rumänien und Bulgarien denke. Und ehrlich gesagt: Mit dem Kopf kann ich sie zwar zeitweise neutralisieren, wegbekommen habe ich sie aber bis heute noch nicht.

Tatsache ist aber, dass ja wir bestimmen, d.h. unsere Arbeitgeber, wen sie als fremde Arbeitskräfte einstellen wollen und wie viele davon. Wenn die Gesetze gegen das Lohndumping mit engen Kontrollen strikt durchgesetzt werden, gibt es für Unternehmer nur einen Grund, Rumänen und Bulgaren einzustellen: Weil die SchweizerInnen schlicht und einfach in gewissen Branchen fehlen!

Fragen Sie einmal Unternehmer, wie gerne sie sich mit fremdsprachigen MitarbeiterInnen herumschlagen, deren Sprache sie nicht verstehen! Wenn ein Unternehmer wählen kann, wird er bei gleicher Qualifikation immer SchweizerInnen vorziehen.

Blieben da noch die selbständig erwerbstätigen Rumänen und Bulgaren, welche mit einem Ja zur Personenfreizügigkeit zu einer Aufenthaltsbewilligung kämen. Wollen diese bei uns erfolgreich tätig sein, müssen sie bei uns SchweizerInnen zuerst eine starke Vertrauensbasis in ihre Unternehmungen schaffen. Meine Meinung: Jeder, dem das bei uns gelingt, ist herzlich willkommen.

So muss ich mir eingestehen, dass meine negativen Gefühle nur jenen Ausländern gelten, die sich illegal in der Schweiz aufhalten und welche oft nur am Wochenende und nachts unterwegs sind. Weder mit einem Nein noch mit einem Ja zur Personenfreizügigkeit werden wir dieses Problem los. Da braucht es andere Mittel und Wege dazu, und ich vertrete diesbezüglich gerne konsequentere Massnahmen, als die bisher vorhandenen.

Aus den obgenannten Erkenntnissen heraus halte ich mich an die Faktenlage, die uns der Handel mit der EU in den letzten Jahren sehr erfolgreich präsentiert. Ich stimme darum sehr überzeugt (und nicht aus Angst!) mit einem Ja zum bilateralen Weg.