Exporterfolge beflügeln Binnenwirtschaft
Rund 15 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz exportieren Produkte und Dienstleistungen. Ein noch höherer Anteil beliefert andere Firmen, die im Export tätig sind. Doch selbst den fast ausschliesslich binnenorientierten Branchen wie der Bauwirtschaft ist klar: Ein stotternder Exportmotor bedeutet weniger Aufträge und weniger Arbeitsplätze. Kürzlich drückte es Peter Spuhler gegenüber seiner SVP-Parteikollegin Jasmin Hutter so aus: Wenn die exportierenden Firmen bei einem Nein zu den Bilateralen ins Schleudern kommen und weniger Produktionsstätten und Lagerhallen bauen, verkaufst du nicht mehr viele Baumaschinen.
Ich kann diesen Zusammenhang aus eigener Erfahrung bestätigen. Seit dem Inkrafttreten der bilateralen Verträge I am 1. Juni 2002 und dem ungehinderten Zugang zum europäischen Markt kam Schub in die Schweizer Wirtschaft wie auch in viele KMU’s, mit denen ich geschäftlich täglich zu tun habe. Eine Ablehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU und somit der bilateralen Verträge insgesamt käme mir vor wie das bekannte Absägen des Astes, auf dem wir sitzen. Führen wir die erfolgreichen Bilateralen mit einem Ja zur Personenfreizügigkeit fort!
Dr. Michael Weber, Kantonsrat, Pfäffikon
