Am Tag von Mariä Empfängnis besuchte die CVP Freienbach das Bundeshaus und traf sich mit dem Schwyzer Nationalrat Reto Wehrli und dem St. Galler Nationalrat Thomas Müller zu einem Gespräch.
Die CVP Freienbach berichtete im Höfner Volksblatt wir folgt darüber:
Am Morgen des 8. Dezember begab sich die CVP Freienbach mit acht Personen per Zug nach Bern. Die Zeit nach der Ankunft in Bern wurde individuell genutzt. Einige bummelten durch die Berner Altstadt, andere verrichteten ihre Weihnachtseinkäufe, und wieder andere zog es der Kälte wegen einfach nur ins Café.
Nach einem leckeren Mittagessen, bei dem der scheidende Samuel Schmid gesehen wurde, trafen wir uns um zwei Uhr beim Osteingang des Bundeshauses. Die Gruppe war mittlerweile auf zehn Personen angewachsen. Unter dem Gruppennamen „Wehrli“ kamen wir ohne Zwischenfall durch die strenge Kontrolle. Von dort aus wurden wir auf die Zuschauertribüne geführt, auf welcher wir den Politikern und Politikerinnen gut eine Stunde bei den Diskussionen über die „UBS-Finanzfrage“ zusehen und zuhören durften. Danach wurden wir abgeholt und ins Zimmer Nummer 7 geführt, in welchem wir auf den Schwyzer Nationalrat Reto Wehrli warteten. Dieser verspätete sich wegen einer Abstimmungen, brachte dafür aber noch einen weiteren Nationalrat mit: den St. Galler Thomas Müller.
Wir bekamen die Möglichkeit Fragen zu stellen. Natürlich wurde unter anderem auch die Bundesratswahl vom 10. Dezember 08 angesprochen. Nationalrat Wehrli schätze die Lage so ein, dass Ueli Maurer in den Bundesrat gewählt werden würde. Seiner Meinung nach hat sich das Parlament mit wichtigeren Themen als der Bundesratswahl zu beschäftigen.
Als Dank erhielt Reto Wehrli einen Nussknacker, welcher ihm helfen sollte, politische Probleme lösen zu können. Viel zu schnell mussten wir uns leider wieder von den beiden Herren Nationalräten verabschieden, da diese bereits wieder zu Abstimmungen gerufen wurden. Für eine kurze Besichtigung der Eingangshalle blieb jedoch noch genug Zeit, und so wir erfuhren von unserer Führerin des Parlamentsdienstes noch einiges über die Kuppel, Bilder und Statuen, welche die Eingangshalle schmücken.
Nach einem letzten Kaffee machten wir uns mit vielen positiven Eindrücken aus dem Bundeshaus wieder auf den Weg nach Hause.
Seit ich mich für Politik interessiere, war ich nun schon x-Mal im Bundeshaus zu Besuch an Sessionen. Jedes Mal, wenn ich dort bin, finde ich es sehr eindrücklich. Hier spürt man - trotz allen Vorbehalten, die nicht immer ganz unbegründet sind -, wie unser Staat gestaltet wird.
Das Parlament in Bern ist eine Reise wert!
Hier finden Sie den Höfner-Artikel mit Bild.