Verkehrssituation in den Höfen - Ganzes Massnahmenpaket ist wichtig!
Am 5. Januar 2008 haben Sabine Nötzli & Michael Weber im Kantonsrat ein Postulat zur Verkehrssituation in den Höfen eingereicht.
Ende Mai 2008 hat der Regierungsrat die Antwort zu den gestellten Fragen beschlossen und publiziert (download). Das Höfner Volksblatt berichtete am 6. Juni 2008 darüber (download).
Am 22. Oktober 2008 wird der Vorstoss im Kantonsrat behandelt und debattiert. Nach Rücksprache mit alt Kantonsrätin Sabine Nötzli werde ich zum Vorstoss wie folgt Stellung beziehen:
Sehr geehrter Herr Präsident, geschätzte Damen und Herren
Das Postulat, welches hier zur Diskussion steht, wurde seinerzeit von alt Kantonsrätin Sabine Nötzli & mir eingereicht. Meine folgenden Ausführungen sind mit ihr abgesprochen.
Als erstes möchten wir dem Regierungsrat für die Beantwortung der von uns aufgeworfenen Sachverhalte danken.
Um es vorweg zu nehmen:
Wir stimmen dem Antrag des Regierungsrats zu, das Postulat NICHT ERHEBLICH zu erklären. Die Ausführungen der Regierung zu unseren Fragen sind für uns weitgehend nachvollziehbar.Gleichwohl möchten wir auf ein paar wichtige Punkte hinweisen, die für uns in diesem Zusammenhang ausserordentlich wichtig sind. Denn es ist so, dass die Stimmbürgerinnen & Stimmbürger HEUTE überzeugt werden müssen, damit sie MORGEN in einer Volksabstimmung auch JA sagen können!
Wir wollen den Schwerpunkt also auf das angekündigte Kommunikationskonzept legen. Hier erscheint uns tatsächlich ein Handlungsbedarf zu bestehen. Folgende Gründe scheinen uns dabei besonders wichtig zu sein:
(1) Die ganzen Massnahmen im Zusammenhang mit dem Verkehrskonzept in den Höfen sind sehr komplex, auf verschiedene Dörfer in verschiednen Gemeinden veteilt und dauern über einen langen Zeitraum.
(2) Teilweise ist der Kanton zuständig & teilweise die Gemeinden.
(3) Der Umsetzungsstand der Massnahmen ist sehr unterschiedlich.
(4) Es gibt viele direkt und indirekt Betroffene.
(5) Es besteht die Gefahr, dass immer wieder Missverständnisse & Unklarheiten aufkommen, die dann zu Widerständen führen. Daraus können sich verschiedene unheilige Allianzen bei der Opposition bilden.
Darum erscheint usn das angekündigte Kommunikationskonzept von grösster Wichtigkeit zu sein. Es muss aus unserer Sicht umfassend sein. Dazu gehören für uns insbesondere folgende Aspekte:
* Nicht nur die Massnahmen des Kantons gemäss Richtplan berücksichtigen, sonder nauch die Massnahmen der Gemeinden, v.a. auch die flankierenden Massnahmen! Zu erwähnen sind hier insbesondere die Massnahmen in Freienbach, Wilen & Bäch oder die Zusammenhänge zwischen der Umfahrung Pfäffikon und dem städtebaulichen Konzept.
* Es muss klar zum Ausdruck kommen, wie die Kommunikationsschnittstellen zwischen Kanton & Gemeinden sind & hier v.a. auch, wer wann mit den Betroffenen spricht.
*In Bezug auf die Kosten sowie deren Finanzierung ist künftig vermehrt Acht zu geben auf die Konsistenz der Aussagen. Unterschiedliche prozentuale & absolute Angaben haben bisher häufig zu Verwirrungen geführt, verbunden mit nicht richtigen Täuschungsvorwürfen.
Wir bitten den Regierungsrat auf diese Punkte besonders zu achten, damit die Realisierungschancen der einzelnen Massnahmen nicht gefährdet werden.
Besten Dank!
